Die Mobility Minivans

Minivans behalten oder abschaffen? Das Urteil ist klar.

25.02.2026

07-02-22_Mobility_1140

49 Minivans erreichen schon bald das Ende ihres Lebenszyklus. Für Mobility stellte sich deshalb eine zentrale Frage: Soll diese Kategorie ersetzt oder ganz abgeschafft werden? Die Antwort darauf kam nicht aus unserem Sitzungszimmer, sondern unter anderem von euch. Und ihr wart deutlich: Der Minivan muss bleiben.

Ein Videograf lädt Kameras und Lichtequipment ein. Eine grosse Familie verstaut die Campingausrüstung. Eine Musikgruppe hebt einen Kontrabass in den Kofferraum. Der Minivan ist vielleicht nicht täglich ausgebucht – doch wenn er gebraucht wird, dann richtig.

49 Minivans nähern sich ihrem Lebensende

Zwischen 2025 und 2026 erreichen 49 dieser Fahrzeuge alters- und kilometerbedingt das Ende ihres Lebenszyklus. Gleichzeitig wurde die Produktion der bisherigen Modelle eingestellt. Damit stellte sich für Mobility eine grundlegende Frage: Brauchen unsere Kundinnen und Kunden auch künftig einen Minivan? Oder können sie auf ein anderes Fahrzeugmodell ausweichen? Wir wollten es genau wissen.

07-02-22_Mobility_1185

Behalten oder abschaffen? So haben wir analysiert.

Die Entscheidung sollte nicht im Sitzungszimmer, sondern auf Basis von Fakten fallen. Deshalb haben wir zwei Perspektiven eingenommen:

  • Direkte Kundensicht: Während drei Monaten erhielten Kundinnen und Kunden direkt nach ihrer Minivan-Reservation eine Umfrage.

  • Betriebswirtschaftliche Kennzahlen: Zusätzlich haben wir die Nutzung in einem Zeitraum von fünf Jahren analysiert. Dazu gehören die Anzahl der Reservationen, Fahrstunden, gefahrenen Kilometer, Umsatz und Deckungsbeitrag.

So entstand ein Gesamtbild aus Bedürfnis und Wirtschaftlichkeit.

Eine überraschend klare Antwort aus der Umfrage

Die Resultate waren eindeutig. 20 Prozent der angefragten Personen nahmen an der Umfrage teil – darunter Fotografen mit umfangreichen Requisiten, Grossfamilien mit viel Gepäck und Musikerinnen und Musiker mit sperrigen Instrumenten. 

Die Ergebnisse zeigen:

  • Bei knapp der Hälfte aller Reservationen sind 5–7 Sitzplätze belegt.

  • 60 Prozent nutzen den Minivan (auch) wegen des grossen Kofferraums.

  • Die Fahrten sind überdurchschnittlich lang und weit.

  • 7 von 10 Kundinnen und Kunden schätzen den Minivan sehr.

Der Minivan wird also gezielt gebucht. Für grosse Familien. Für Umzüge und Ferien. Und für Vereinsausflüge.

Auch ein wirtschaftlich starkes Fahrzeug

Auch betriebswirtschaftlich liefert der Minivan überzeugende Zahlen. Zwar verzeichnet er rund ein Drittel weniger Reservationen als andere Fahrzeugkategorien. Gleichzeitig erzielt er jedoch einen vergleichsweisen hohen Umsatz pro Fahrzeug. Das bedeutet: weniger einzelne Buchungen, dafür aber längere und weitere Fahrten.

Was das für Mobility bedeutet 

Der Entscheid rund um den Minivan steht exemplarisch für einen grundsätzlichen Anspruch von Mobility: Wir nehmen Kundenfeedback ernst und übersetzen es konsequent in strategische Entscheidungen.

«Bei uns basieren Entscheidungen auf konkreter Nutzung, nachvollziehbaren Zahlen und dem direkten Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden.»
Dominik Moor, Projektleiter Mobility

Die Erkenntnisse führen zu einer klaren Entscheidung:

Wir starten die Evaluation neuer Minivan-Modelle.

Wir entwickeln die Kategorie gezielt weiter.

Wir investieren in ein Angebot, das nachweislich geschätzt wird.

Der Minivan bleibt also auch weiterhin Bestandteil unserer Flotte – dank euch.

27-05-22_Mobility_595

Minivans von Mobility

Brauchst du Extraplatz für Gruppenausflüge?

Zur Minivan-Flotte

Das könnte dich auch interessieren

Mobility_Carsharing-1246

Mobility und SBB: verwandt, aber nicht verschwägert

Artikel lesen
csm_mobility-carsharing-sensorbox-viktor-wyler

Bis zum letzten Kilometer: Wie lange ist ein Mobility-Auto im Einsatz?

Artikel lesen
Mobility-HimmelrichLuzern_006

Eine schöne Optik reicht nicht: So wählt Mobility ihre Autos aus

Artikel lesen
Screenshot_Elektroauto_laden_Schweiz_Erklärvideo_2025

Elektroauto laden in der Schweiz – so einfach geht es

Artikel lesen