Carsharing und ÖV
Mobility und SBB: Verwandt, aber nicht verschwägert
26.01.2026

Viele denken, Mobility und die SBB gehören zusammen – verständlich, schliesslich teilen wir mehr als die Farbe Rot. Trotzdem sind wir zwei eigenständige Unternehmen. Hier erfährst du, wo wir uns ähneln – und wo garantiert nicht.
Ok, Ok: Ist ja gut. Für dich gehören Mobility und die SBB einfach zusammen wie Tim und Struppi, wie Ursus und Nadeschkin – oder wie DJ Antoine und Haargel.
Wir mögen einander zwar sehr. Aber: Mobility und SBB sind zwei völlig getrennte Unternehmen. Woher also kommt dieses hartnäckige Missverständnis? Zeit für etwas Aufklärung.
5 Gründe, weshalb du glaubst, Mobility gehört zur SBB
Wir stehen fast auf jedem SBB-Parkplatz: Von unseren rund 3'200 Fahrzeugen ist ein Drittel an Bahnhöfen in der Schweiz stationiert.
Wir sehen beide Rot: Wenn du an eine SBB-Lokomotive denkst, dann wahrscheinlich an eine rote. Damit outest du dich als 90er-Jahre-Kind, dass sich an die kultigen Re-460-Modelle erinnert. Gleichzeitig: Ja, wir sind effektiv schon mal auf so einer Lok mitgefahren (siehe Bildergalerie).
Der SwissPass öffnet unsere Autos: Neben der App und der Mobility-Card kannst du auch den SwissPass als Autoschlüssel nutzen – und das schon seit 2015.
Wir reden von Nachhaltigkeit, Verfügbarkeit und Anschlusslösungen: Das klingt alles verdächtig nach ÖV, gehört aber von Beginn weg zur DNA von Carsharing, sprich Mobility.
Alles geht per App: Wann hast du das letzte Mal am Bahnhof ein Ticket aus dem dicken blauen Kasten gezogen? Schon eine Weile her, oder? Auch bei Mobility läuft heute alles via App – und der guten alte Bordcomputer rückt in den Hintergrund.
Ein Einblick in die Partnerschaft
Soweit, so ähnlich – aber jetzt kommen die Unterschiede:
5 Gründe, weshalb du komplett daneben liegst
Lokführer:innen? Fehlanzeige. Das Steuer musst du bei uns selber übernehmen. Dafür kommst du mit dem Mobility-Auto garantiert ans richtige Ziel.
Die SBB ist staatlich, wir genossenschaftlich: die Schweizerischen Bundesbahnen gehören zu 100 Prozent dem Bund. Mobility gehört unseren rund 76’000 Genossenschaftsmitgliedern – also auch dir, falls du willst.
Nicht wir tragen SBB-Rot, ihre Loks tragen Mobility-Rot: Unsere Geschichte beginnt 1987 in Stans NW mit der AutoTeilet Genossenschaft. Ein paar Pionierinnen und Idealisten teilten sich ein Auto. Genauer gesagt: einen knallroten Opel Kadett. Noch vor den roten Loks.
Bei uns suchst du nicht nach freien Abteilen, sondern nach dem passenden Auto: Vom grossen Transporter über das schnittige Cabrio bis zum kleinen Elektro-Flitzer – bei Mobility gibt es das richtige Fahrzeug für jede Gelegenheit.
Unser Fahrplan heisst «Wann immer du willst»: Keine kurzfristige Gleisänderung, kein Ausfall, kein überfülltes Abteil. Mehr Flexibilität geht nicht.
Und trotzdem: Ganz so einfach ist es halt doch nicht.
5 Gründe, weshalb du gar nicht so falsch liegst
Wir lieben Kooperationen mit der SBB (und sie mit uns): Das zeigt wohl am besten das Bild von 2018: Unser kultiger Smart, das legendäre SBB-Logo – und mittendrin der damalige CEO Andreas Meyer. Voilà!
Wir ergänzen uns perfekt: Bei der SBB kannst du das Velo mitnehmen, bei uns das Sofa. Und überhaupt: Kombinierte Mobilität ist einfach super.
Mehr von uns bedeutet weniger vom Rest: Mehr Mobility und SBB heisst weniger Verkehr auf den Strassen. Im Schnitt ersetzt ein Mobility-Fahrzeug 18 Privatautos. Was das in der Praxis bedeutet, sieht man beispielsweise in Zürich.
Wir glauben beide, dass Teilen die Zukunft ist: Wir nehmen es einfach noch etwas wörtlicher
.Wir erzählen beide Geschichten übers Unterwegssein: Die SBB mit Durchsagen, wir mit Mikros im Auto. In unserem Podcast «abgfahre» plaudern Menschen aus der Schweiz auf dem Beifahrersitz über Bewegung, Begegnung und Momente, die verbinden.
Vielleicht ist es also gar nicht so schlimm, wenn für dich Mobility und die SBB einfach zusammengehören wie Asterix und Obelix, wie Rösti und Spiegelei – oder wie DJ Antoine und… du verstehst schon.
Letztlich sind wir einfach ein starkes Duo, das die Schweiz in Bewegung hält.

