Renate

«Ich wollte einfach mal ausprobieren, ob ich ohne eigenes Auto leben kann»

13.11.2025

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Renate hatte 33 Jahre ein eigenes Auto. Dann wechselte sie als Finanzchefin zu Mobility - und geniesst seither die zusätzliche frische Luft.

Renate, warum hast du vom Privatauto auf Carsharing gewechselt?
Bei meinem früheren Arbeitgeber hatte ich ein Geschäftsauto, dass ich mit Austritt per März 2024 abgegeben habe. Auch bei Mobility hätte ich Anrecht auf ein Firmenfahrzeug, habe mich allerdings bewusst dagegen entschieden. Denn von Muri nach Rotkreuz kann ich sehr gut mit ÖV pendeln. Zudem wollte ich einfach mal ausprobieren, ob ich ohne eigenes Auto leben kann (seit ich 18 Jahre alt bin, hatte ich immer ein eigenes Auto – ganze 33 Jahre lang!).

Was waren Bedenken im Vorfeld?
Ich hatte eigentlich keine grossen Bedenken, sondern hab mich einfach dazu entschieden. Im Wissen, dass ich ja jederzeit wieder ein eigenes Auto beschaffen könnte.

Wie bist du heute unterwegs?
Mit Zug, Velo, zu Fuss, mit dem Mobility-Auto und als Mitfahrerin bei meinem Partner.

Wie sieht das Mobility-Angebot an deinem Wohnort aus?
Es gibt zwei Autos: Eines bei der Raiffeisenbank, eines am Bahnhof.

Wie oft nutzt du Mobility und für was?
1 bis 3 Mal pro Monat: für Termine, die mit ÖV schwierig oder nur mit viel Zeitaufwand erreichbar sind, oder für Fahrten zu Tennisturnieren mit viel Gepäck.

Sei ehrlich: Gibt es Situationen, in denen du ein eigenes Auto vermisst?
Anfangs ja: zum Beispiel wenn ich einkaufen gehen wollte. Ich habe mich allerdings schnell darauf eingestellt und plane jetzt besser voraus oder passe meine Gewohnheiten an.

Was hat sich bezüglich deinem Arbeitsweg verändert?
Ich habe viel mehr Bewegung und frische Luft: früher habe ich mich von der Wohnung mit Lift in die Garage begeben, ins Auto gesetzt und im Büro das Ganze wieder zurück. Heute nehme ich das Velo oder laufe zum Bahnhof, fahre Zug und laufe dann ins Büro.

«Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Darum gib dir Zeit.»

Was würdest du tun, wenn es das Angebot von Mobility nicht gäbe?
Die Versuchung, wieder ein eigenes Auto zu kaufen, wäre gross – obwohl das rational betrachtet nicht sinnvoll ist.

Dein bester Carsharing-Tipp für Einsteiger:innen?
Probiert es aus und gebt euch etwas Zeit: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – auch im Mobilitätsverhalten – und das ändert sich nicht von heute auf morgen. Es lohnt sich aber dranzubleiben!

Gibts ein besonderes Erlebnis aus deiner Mobility-Nutzung?
Ja, ich bin mal fast verzweifelt, weil sich das Auto nicht öffnen liess und hab schon die Telefonnummer des DLC’s rausgesucht – da habe ich dann bemerkt, dass ich vor dem falschen Auto stand – seither prüfe ich immer das Nummernschild in der Reservation.

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