100'000 Mobility-Nutzende

Willkommen im Kanton Zürility!

28.01.2026

Zürich_Luftaufnahme

Der Kanton Zürich knackt die magische Grenze von 100'000 Mobility-Nutzenden. Natürlich ist die Stadt bezüglich Anzahl Autos und Standorten eine Hochburg – aber die aktivsten Nutzenden wohnen ausserhalb.

Mit 17 Mitgliedern und einem geteilten Auto fing es vor fast vier Jahrzehnten an: 1987 wurde in Zürich Seebach die ShareCom Genossenschaft gegründet. Gleichzeitig hatten ein paar Freunde in der Innerschweiz die gleiche Idee – zehn Jahre später fusionierten die beiden Genossenschaften und wurden zu Mobility.  

Inzwischen hat sich Carsharing in Zürich mehr als etabliert. Per Januar 2026 leben im Kanton 100'000 Kundinnen und Kunden von Mobility – das ist über ein Drittel aller Nutzenden in der Schweiz und ein imposanter Meilenstein für die Carsharing-Pionierin.  

«Mit 900 Fahrzeugen ist Zürich der Kanton mit den meisten Mobility-Autos und für uns ein sehr wichtiger Markt», sagt Michael Roth Gut, Leiter Angebot & Infrastruktur bei Mobility. «Da immer mehr Zürcherinnen- und Zürcher Carsharing nutzen, bauen wir das Angebot stark aus – nicht nur in der Stadt Zürich, sondern auch in weiteren Städten im Kanton.» 

Passend zum erreichten Meilenstein ein paar Fakten rund um Mobility und Zürich: 

  • Fast 900 Fahrzeuge sind im Kanton platziert 

  • 111 davon sind E-Autos 

  • Und 68 Transporter 

  • Sie finden sich an 448 Standorten 

  • Das aktuell beliebteste Auto (gemessen an Reservationen 2025) ist der Toyota Yaris New Hybrid 

  • In 74 Zürcher Gemeinden gibt es Mobility (praktisch in jeder zweiten) 

  • Am grössten Standort Zürich Hauptbahnhof / Europaallee stehen 29 Fahrzeuge 

  • Der älteste Standort im Kanton: Winterthur Bahnhof / Bahnhofparking (seit Juli 1994) 

  • Mehr als 24'000 Nutzende der total 100'000 Personen sind Genossenschafter:innen  

Natürlich: Die grosse Mobility-Liebe des Kantons Zürich hat hauptsächlich mit der Stadt zu tun. Hier leben rund 57’000 Nutzende, denen mehr als 500 Autos zur Verfügung stehen. Die mittlere Distanz bis zum nächsten Standort ist nur 250 Meter. Wenn man zu Fuss geht und dabei Musik hört, reicht das gerade mal für einen Song. 

Neben dem grössten Standort im Kanton (Europaallee) befindet sich in der Stadt auch der grösste Standort, der nicht an einem Bahnhof steht: Beim Helvetiaplatz. Zürich hat ein dichtes ÖV-Netz und macht bezüglich Velo-Infrastruktur grosse Schnitte vorwärts. Eine perfekte Umgebung für Carsharing. Denn wer ab und zu trotzdem ein Auto benötigt, nimmt sich ein Mobility.  

In der Stadt Zürich ersetzt Mobility 8'000 Privatautos

Die grosse Carsharing-Nutzung hat konkrete positive Auswirkungen: Während 1 Mobility-Auto im Schweizer Schnitt 18 PKWs ersetzt, sind es in Zürich 21. Auf die ganze Stadt hochgerechnet, ergibt das fast 8’000 Fahrzeuge und Parkplätze, die dank Mobility vermieden werden. Das entspricht einer Fläche von bis zu 100’000 Quadratmetern – oder sechsmal dem Sechseläutenplatz.

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Affoltern am Albis schlägt alle

Aber: Die restlichen Zürcher Gemeinden brauchen sich nicht zu verstecken. Denn überall, wo mehr als 6'000 Menschen leben, ist Mobility präsent (mit drei Ausnahmen). Kommt hinzu, dass der Ort mit den aktivsten Privatnutzenden nicht etwa die Stadt Zürich ist. Nein, dieser Preis geht an die Kleinstadt Affoltern am Albis mit ihren fünf Autos. «Dass Affoltern am Albis beim Carsharing an der Spitze steht, freut mich sehr», sagt Stadtpräsidentin Eveline Fenner. «Es zeigt, dass wir als Energiestadt nicht nur über Nachhaltigkeit reden, sondern sie gemeinsam mit unserer Bevölkerung leben.» 

«Carsharing ist für den Kanton Zürich ein wichtiger Baustein einer nachhaltigen und effizienten Mobilität. »
Markus Traber, Chef des Amts für Mobilität Kanton Zürich

Wenn die Schweiz die verschiedenen Herausforderungen rund um Verkehr, Raum und Umwelt meistern will, brauchts noch mehr Menschen, die Carsharing nutzen, um die Lücke zwischen ÖV und Auto zu schliessen. Aus diesem Grund wird Mobility das Angebot weiter ausbauen – auch im Kanton Zürich. Allein in im vergangenen Jahr sind 40 Standorte hinzugekommen und dieser Trend soll anhalten. 

Markus Traber, Chef des Amts für Mobilität beim Kanton Zürich, sagt dazu: «Carsharing ist für den Kanton Zürich ein wichtiger Baustein einer nachhaltigen und effizienten Mobilität. Angebote wie jene von Mobility ergänzen den öffentlichen Verkehr sinnvoll, reduzieren den Bedarf an privaten Fahrzeugen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entlastung von Verkehr, Raum und Umwelt.» 

Der Kanton Zürich kann diesbezüglich also eine Vorbildfunktion für die restliche Schweiz einnehmen. Von 17 bis 100’000 Nutzenden hat es fast 29 Jahre gedauert. Die Frage ist nun: Wie lange gehts bis zu 200'000?  

Herzlich willkommen im Kanton Zürility!  

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