Nachhaltige Unternehmensmobilität

Mobility gehört zu den ersten MoveSmart-Unternehmen

26.01.2026

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Beim Pendeln und bei Geschäftsreisen gibts grosses Potenzial, um CO2 zu sparen. Deshalb will die neue Initiative MoveSmart viele Unternehmen motivieren, ihre Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Mobility gehört zu den ersten Unterzeichnern.

Am 26. Januar 2026 ist in Bern die Initiative MoveSmart lanciert worden. Sie will Geschäftsreisen und Pendelwege – also die Unternehmensmobilität – nachhaltiger machen. Zum Start haben 13 Unternehmern mit mehr als 100'000 Mitarbeitenden die Charta der Initiative unterzeichnet und sich verpflichtet, nachhaltige Mobilitätsformen konsequent zu fördern.  

Die Ziele der Initiative sind klar: Die Reduktion des CO2-Ausstosses und ein Absenkpfand auf «Netto-Null» bis spätestens 2050. Wer mitmacht, verpflichtet sich zudem, die Firmenmobilität auf nachhaltige Verkehrsträger zu verlagern und das eigene Mobilitätsmanagement aktiv zu gestalten. Daneben soll der Wissensaustausch zwischen den Unternehmen gefördert und ganz allgemein der Verkehr reduziert werden. 

13 Unternehmen gehen voran

Auch die Mobility Genossenschaft will bezüglich Firmenmobilität ein Vorbild sein und hat ihre Unterschrift gesetzt – gemeinsam mit weiteren Pionieren wie Rivella, SBB, Lonza, Post und Helsana. Der Grund erläutert Roland Beyeler, Segmentmanager und Verantwortlicher Nachhaltigkeit bei Mobility: «MoveSmart unterstreicht unseren Anspruch: Firmenmobilität nachhaltig verbessern  für uns selbst und als verlässliche Partnerin für Unternehmen, die wir als Carsharing-Pionierin auf dem Weg zu einer geteilten, nachhaltigen Flotte begleiten.» 

«MoveSmart unterstreicht unseren Anspruch, Firmenmobilität nachhaltig zu verbessern.»
Roland Beyeler, Segmentmanager und Verantwortlicher Nachhaltigkeit Mobility

Hinter MoveSmart steht eine Trägerschaft aus Pro Velo Schweiz, dem VCS Verkehrs-Club der Schweiz und dem Verband öffentlicher Verkehr VöV. «Mit der Initiative bringen wir wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in Einklang mit einer nachhaltigeren Unternehmensmobilität und tragen so zu einem wirksamem Klimaschutz bei», sagt VöV-Direktor Ueli Stückelberger. 

In zwei Jahren zum nächsten Level

Das wichtigste Instrument von MoveSmart ist ein nationales Labelsystem. Damit können teilnehmende Unternehmen ihre Aktivitäten sichtbar machen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Wer sich zur Initiative verpflichtet, startet im Basislevel und muss innerhalb von zwei Jahren definierte Massnahmen umgesetzt haben. Ist dies geschafft, wird das Level «engaged» erreicht. Für das höchste Level «leading» braucht es zusätzliche Massnahmen sowie einen CO2-Absenkpfad bei der Unternehmensmobilität mit Ziel Netto-Null bis 2040.  

Die MoveSmart-Initiative hat eben erst gestartet. Aber die Trägerschaft hat ambitionierte Ziele: So sollen in den nächsten drei Jahren mindestens 500 Unternehmen dazukommen. 

MoveSmart Logo

Die Initiative MoveSmart will Unternehmensmobilität nachhaltiger machen.

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Flexwork, Haltbtax und Carsharing-Vergünstigungen  

Die Mobility Genossenschaft tut bereits Vieles, wenn es um nachhaltige Firmenmobilität geht: Nach dem Umzug der Büros 2017 nach Rotkreuz wurde Flexwork eingeführt. Das erlaubt den Mitarbeitenden, ihre Arbeit jeweils dort zu erledigen, wo es am meisten Sinn macht. So sind die Pendleraktivitäten bereits stark zurückgegangen.  

Darüber hinaus bietet Mobility verschiedene Anreize, damit Mitarbeitende nachhaltig unterwegs sind: Das Halbtax ist geschenkt, dazu gibts jährliche Gutschriften für ÖV-Abos. Wer regelmässig mit dem Velo zur Arbeit fährt, erhält einen Beitrag an die Service-Arbeiten.  Mitarbeitende geniessen zudem eine Gratismitgliedschaft bei Mobility und fahren zu vergünstigten Konditionen mit den geteilten Autos.  

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Das Mobility-Team beim Lancierungsevent von MoveSmart (von links): Roland Beyeler, Sybille Theiler, Magdalena Balogh und Raoul Stöckle.

Wie die aktuelle Pendelmobilitätsumfrage bei den Mitarbeitenden zeigt, werden 55% der Pendelstrecken mit dem ÖV zurückgelegt, 8% zu Fuss oder mit dem Fahrrad respektive e-Bike und 37% mit dem Auto. Roland Beyeler sagt: «Diese Zahlen freuen uns, zumal wir eine Bewegung in Richtung mehr ÖV und Langsamverkehr feststellen. Das bestätigt uns, dass die Anreize wirken – und motiviert, um weitere Massnahmen zu prüfen.»  

Mobility hilft auch anderen Firmen

Mobility will bei MoveSmart nicht nur auf sich schauen, sondern innerhalb der Initiative andere Firmen beraten und unterstützen. Denn: Viele Unternehmen könnten einen Grossteil ihrer Mitarbeitermobilität mit ÖV und Carsharing bestreiten. Damit reduzieren sie nicht nur CO2, sondern sparen auch Geld. 

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