Ende Pilotprojekt «E-Carsharing ohne eigene Ladestation»
31.03.2026
Ein Jahr lang hat Mobility ein neues Konzept getestet: Elektroautos an Carsharing-Standorten ohne eigene Ladestation. Nun endet der Pilot. Hier erfährst du, wie das Modell funktionierte, welche Rolle die Community spielte und welche Erkenntnisse sich Mobility daraus für die Weiterentwicklung der Elektromobilität erhofft.
Das Wichtigste in Kürze:
Die einjährige Pilotphase endet am 31. März 2026.
Die Fahrzeuge an den 16 Pilot-Standorten werden am 1. und 2. April wieder durch fossile Fahrzeuge ersetzt. Die Standorte bleiben bestehen und können weiterhin wie gewohnt genutzt werden.
Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt werden nun ausgewertet. Über mögliche nächste Schritte informiert Mobility zu einem späteren Zeitpunkt.
Warum Mobility dieses Konzept getestet hat
Normalerweise gehört zu jedem Elektroauto eine Ladestation. Mobility wollte herausfinden, ob ein anderes Konzept ebenfalls funktionieren kann. Während eines Jahres testete Mobility ein neues Ladekonzept: Elektroautos an Standorten ohne eigene Ladestation.
Der Pilot lief an 16 Standorten in der Deutsch- und Westschweiz.
Ziel war es, Fragen wie diese zu klären:
Funktioniert E-Carsharing ohne eigene Ladestation am Standort?
Wie gut funktioniert das Laden im Alltag an öffentlichen Ladepunkten?
Wie verändert sich das Nutzungsverhalten bei Elektroautos?
Kann eine Community von Nutzenden beim Laden unterstützen?
So funktionierte E-Carsharing ohne Ladestation
Die Fahrzeuge standen an normalen Mobility-Standorten – jedoch ohne eigene Ladeinfrastruktur.
Geladen wurden sie bei Bedarf von Mobility-Nutzenden an öffentlichen Ladestationen. Mobility belohnte diejenigen Nutzenden, welche eines dieser Autos ohne Ladestation unterwegs geladen haben, in Form von Gutschriften. Der Betrag wurde automatisch dem Konto gutgeschrieben.
Gewusst? Bei Mobility muss niemand für das Laden oder Tanken bezahlen. Die Kosten sind im Preis inbegriffen. Jedes Mobility-Auto verfügt über eine Lade- oder Tankkarte (Benziner) im Handschuhfach.
Die Rolle der Loading Angels
Ein zentraler Bestandteil des Pilots war die Unterstützung durch engagierte Mobility-Nutzende: die Loading Angels.
Loading Angels waren freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Mobility-Community. Sie wurden über eine WhatsApp-Gruppe informiert, wenn ein Fahrzeug einen kritischen Ladestand erreichte.
Durch ihre Unterstützung konnten Fahrzeuge:
schneller wieder geladen werden
auch ohne eigene Infrastruktur zuverlässig betrieben werden
Rund um das Projekt entstand so eine aktive Community, die gezeigt hat, dass neue Konzepte auch dank engagierter Nutzender möglich werden.
Was wir im Pilot gelernt haben
Das Projekt lieferte wertvolle Erkenntnisse für den zukünftigen Betrieb von Elektrofahrzeugen im Carsharing.
Besonders relevant waren Erfahrungen zu:
Nutzung öffentlicher Ladeinfrastruktur
Ladeverhalten während der Fahrt
Reichweitenplanung im Alltag
Community-Unterstützung beim Laden
Diese Erkenntnisse helfen Mobility zu beurteilen, unter welchen Bedingungen solche Modelle langfristig funktionieren können.
Elektromobilität bei Mobility
Mobility baut die Elektromobilität kontinuierlich aus. Bereits heute ist ein wachsender Teil der Flotte elektrisch unterwegs.
Der Pilot «E-Carsharing ohne eigene Ladestation» untersuchte ein spezifisches Nutzungskonzept. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen in die Weiterentwicklung der Elektromobilität bei Mobility ein.