Kleinstautos zum Teilen: Mobility startet Microlino-Test

07.07.2026

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Die Mobility Genossenschaft untersucht das Potenzial von Kleinstautos für die geteilte Mobilität. Das Carsharing-Unternehmen platziert am Bahnhof Oerlikon auf zwei bestehenden Parkplätzen drei Microlinos – plus einen Baum.   

Mobility und Micro spannen zusammen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen herausfinden, ob elektrische Mikroautos ein Bedürfnis bei der Kundschaft decken und sich im Carsharing-Alltag bewähren. Dazu werden am Bahnhof Oerlikon-Zürich drei Microlino-Fahrzeuge stationiert. Diese sind ab Donnerstag exklusiv für Mobility-Kundinnen und Kunden buchbar – in der neuen Kategorie Micro. Am morgigen Lancierungstag stehen sie dagegen noch der breiten Bevölkerung zur Verfügung. Mobility-Mitarbeitende und Genossenschafts-Delegierte chauffieren interessierte Pendlerinnen und Pendler auf kurzen Strecken vom Bahnhof nach Hause. 

Potenzielle Entlastung für Parkplatzsituation

Microlinos bieten Platz für zwei Personen sowie einige Einkaufstaschen und eignen sich besonders für kurze Strecken im Stadtverkehr. Mit einer Länge von nur 2,5 Metern passen sie in jede Parklücke und sind damit das pure Gegenteil von SUVs. Mobility zeigt dies anschaulich und stellt auf zwei Parkplätze drei Microlinos inklusive Ladestation. Und es reicht sogar noch für einen kleinen Baum.  

«Für uns ist es sehr spannend zu erfahren, ob die Microlinos eine sinnvolle Ergänzung zu unseren klassischen Fahrzeugen sein können», sagt Mobility-Sprecher Stefan Roschi. Denn in städtischen Gebieten wie Zürich geraten Parkplatzflächen zunehmend unter Druck, deshalb steigt die Nachfrage nach effizienten und platzsparenden Mobilitätslösungen. «Diese Trends spüren wir deutlich in der Nachfrage – mittlerweile sind knapp 500 Microlinos alleine im Kanton Zürich unterwegs. Mit Mobility gehen wir nun einen Schritt weiter und wollen den Microlino auch im Carsharing etablieren», so Merlin Ouboter, Microlino Co-Founder.  

Weitere Städte könnten folgen 

Der Standort Oerlikon wurde bewusst gewählt wegen der hohen Bevölkerungsdichte und der guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Ideale Bedingungen also, um das Potenzial der Mini-E-Autos zu analysieren. Mobility-Nutzendebenötigen das Auto oft nur für wenige Stunden und kurze Strecken. Entsprechend dürfte der Microlino mit seiner Reichweite von bis zu 228 Kilometern (nach Norm) für viele Anwendungsfälle genügen. Ob dies der Realität entspricht, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Je nach Nachfrage könnten auch in anderen Städten Tests durchgeführt werden.  

Kontakt:
Stefan Roschi, Verantwortlicher Kommunikation & Medien
Telefon 041 248 21 57, presse(at)mobility.ch

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