Rapporto annuale 2021
Mobility si è prefissata obiettivi ambiziosi: Clima neutro entro il 2040, mobilità interamente elettrica entro il 2030. Per questo motivo, nell'ultimo esercizio abbiamo posto le basi per il futuro e stretto preziose collaborazioni. Nonostante il perdurare della pandemia, l'anno si è concluso in modo positivo per la cooperativa.
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Gemeinsam gestalten wir den Mobilitätswandel
Mobility hat sich viel vorgenommen: Klimaneutral bis 2040, rein elektrisch unterwegs bis 2030. Deshalb haben wir im vergangenen Geschäftsjahr wichtige Weichen gestellt und wertvolle Partnerschaften geknüpft. Trotz anhaltender Pandemie ist das Jahr für die Genossenschaft erfreulich verlaufen.Unsere Gesellschaft steckt im Umbruch und Covid-19 hat viele Veränderungen verstärkt oder beschleunigt. Das gilt auch für die Mobilität. Diese wird zwangsläufig nachhaltiger. Gleichzeitig spielt die Digitalisierung eine immer wichtigere Rolle für Kundinnen und Kunden, die möglichst intuitive und perfekt verknüpfte Services verlangen. Deshalb arbeitet Mobility auch an einer moderneren App. Darüber hinaus wird der Verkehr individueller, was nach massgeschneiderten Angeboten verlangt. Mobility ist fest entschlossen, diese Entwicklungen auf allen Ebenen aktiv mitzu-gestalten – schliesslich ist die Pionierrolle tief in unseren Werten verwurzelt.
Ein erster Schritt ist die Elektrifizierung unserer ganzen Flotte. Rund 200 E-Fahrzeuge waren Ende des Berichtsjahres bereits im Einsatz und bis 2023 kommen nochmals so viele hinzu. Dennoch befinden wir uns nach wie vor in der Aufbauphase, denn speziell die Ladeinfrastruktur stellt eine Herausforderung dar – technisch wie organisatorisch. Aber wir überstürzen nichts, sondern machen jetzt unsere Hausaufgaben, damit wir danach den Ausbau unkompliziert voranbringen und allen Kundinnen und Kunden ein einheitliches Ladeerlebnis bieten können.
Für den Ausbau des Ladenetzes haben wir uns im letzten Jahr mit drei Partnern zusammengetan. Das hat System. Denn wir sind überzeugt: Strategische Partnerschaften bringen uns in allen Bereichen vorwärts. Nehmen wir das Beispiel Wil: Als Teil der Zusammenarbeit haben alle Bewohnerinnen und Bewohner von der Stadt ein Mobility-Jahresabo erhalten. Zudem ist Wil die erste Schweizer Stadt, in der wir ausschliesslich mit E-Fahrzeugen vertreten sind. Und wenn wir schon bei Kooperationen sind: Vergessen wir nicht jene mit der Raiffeisen-Genossenschaft. Deren Filialen haben nun die Möglichkeit, einen Mobility-Standort zu eröffnen.
Wir möchten die Mobilität in unserem Land innovieren und weiterdenken. Das braucht aber die richtigen Voraussetzungen. Deshalb gehören wir zu den Gründungsmitgliedern des Branchenverbands CHACOMO, in dem sich Ende 2021 Anbieterinnen von Shared-Mobility-Diensten zusammengetan haben. So können wir mit geeinter Stimme unsere Anliegen auf breiter Ebene vorbringen. Zudem hat Mobility den laufenden Austausch mit den grössten Schweizer Städten intensiviert.
Wir möchten auch unsere eigene Basis nutzen und vermehrt in den Dialog mit unseren Genossenschafter:innen treten. Ein dynamischer Dialog auf Augenhöhe ist uns wichtig. Dazu wollen wir die digitalen Plattformen nutzen, mit denen wir 2021 bereits erste Erfahrungen sammeln durften. 75’000 Multiplikatoren bilden eine starke Community, sie zu aktivieren, bringt Kraft in die weitere Entwicklung.
2022 feiert Mobility das 25-jährige Bestehen. Die Erfolgsgeschichte der Car-Sharing-Anbieterin dauert nun bereits ein Vierteljahrhundert und immer mehr Schweizerinnen und Schweizer erleben die Vorteile der geteilten Mobilität. So wurde im Berichtsjahr die Zahl der Kundinnen und Kunden erneut um 9 Prozent, oder 22’200 Personen, gesteigert. Dieses erfreuliche Wachstum im Privatkundenbereich war mitunter ein Grund, wieso die Genossenschaft sowohl den Umsatz als auch den Gewinn steigern konnte. Damit investieren wir weiter in eine nachhaltige und digitale Mobilitätszukunft.
Herzlichen Dank für dein Vertrauen, deine Treue und dein Engagement. Wir wünschen dir viele wunderbare, geteilte Momente.
- Ökologische Nachhaltigkeit
Auf dem Weg zur Klimaneutralität
Das Ziel ist gesetzt: Bis 2040 wird Mobility klimaneutral – sowohl bei den Fahrzeug-antrieben als auch bei sämtlichen Emissionen der Genossenschaft. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und für eine nachhaltige Lebensweise. Gewusst? Schon heute ersetzt 1 Mobility-Auto 11 Privatfahrzeuge.Die Elektro-Umstellung nimmt Fahrt auf
Eine der wichtigsten Massnahmen auf dem Weg zur Klimaneutralität ist die Umstellung der ganzen Flotte auf E-Fahrzeuge bis spätestens 2030. Aktuell werden die Voraussetzungen für diese Umstellung geschaffen – mit der Planung einer schweizweiten Ladeinfrastruktur, die wir mit Partnern realisieren. Mobility ist auf Kurs und hat per Ende 2021 bereits 200 Elektroautos im Einsatz. Bis 2023 kommen nochmals so viele hinzu.Mit strategischen Partnerschaften zum Ladesäulennetz
Beim Ausbau der Ladenetzes gibt es technische, organisatorische und finanzielle Herausforderungen zu meistern. Zudem ist Mobility nur Mieterin von Parkplätzen. Aus diesem Grund sind strategische Partnerschaften der Schlüssel zum Erfolg. Eine solche ist die Carsharing-Anbieterin im Berichtsjahr mit Juice Technology, EVTEC und Helion eingegangen. Gemeinsam bauen sie 200 Ladestationen bis 2023 auf. Parkplatzeigentümer müssen nur den Netzanschluss zur Verfügung stellen. Gleichzeitig arbeiten die SBB mit Hochdruck am Umbau ihrer Parkplätze an den Bahnhöfen. Zusätzlich führt Mobility Gespräche mit Städten wie Basel, Bern, Zürich oder Genf. Ziel ist es, dass den Kundinnen und Kunden schweizweit ein einheitliches Ladeerlebnis garantiert werden kann.Eine fruchtbare Partnerschaft beginnt, …
Mobility geht eine enge Kooperation mit der Raiffeisen-Gruppe ein. Über 820 Raiffeisen-Filialen haben jetzt die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge zum Teilen bei ihren Geschäftsstellen zu platzieren. Sie gewährleisten die Stromversorgung, Mobility stellt die Ladesäule und das Fahrzeug bereit. Zudem profitieren Raiffeisen-Kunden von vergünstigten Carsharing-Angeboten.… eine andere endet
Nach knapp drei Jahren haben Mobility und der Auto Gewerbeverband Schweiz (AGVS) ihre Zusammenarbeit per Ende 2021 beendet. Der Entscheid wurde gemeinsam gefällt. Die Idee hinter der Kooperation war, Fahrzeuge von AGVS-Partnergaragen mit Carsharing-Technologie auszustatten und so das Mobility-Angebotsnetz zu verdichten. Doch die Realität zeigte, dass der Betrieb oft nicht effizient und kostendeckend durchgeführt werden konnte.Elektroautos werden immer beliebter
Mobility-Nutzer:innen haben keine Berührungsängste, wenn es um Elektrofahrzeuge geht. Das zeigt unter anderem das Pilotprojekt am Bahnhof Zürich, wo seit einiger Zeit zehn E-Autos zur Verfügung stehen. Inzwischen werden diese genauso oft gebucht wie die fossil angetriebenen Fahrzeuge. Eine erfreuliche Entwicklung! Darüber hinaus zeigen Umfragen, dass die Hälfte der Fahrer:innen speziell wegen der E-Autos diesen Standort aufsuchen – selbst wenn es einen weiteren Weg zur Folge hat. Und: Die Reichweite der Fahrzeuge ist inzwischen mehr als genug für die Carsharing-Community.Wil dient als Vorbild des Wandels
Wil ist die erste Schweizer Stadt, in der Mobility ausschliesslich mit Elektroautos vertreten ist: Acht E-Fahrzeuge stehen den Kundinnen und Kunden zur Verfügung. Zudem hat die Stadt im September 2021 im Zuge eines Nachhaltigkeitsprogramms allen Einwohnerinnen und Einwohnern ein kostenloses Mobility-Jahresabo zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, möglichst viele Einwohnende von geteilter Mobilität zu überzeugen und so der Umwelt Gutes zu tun.Wichtiges CO2-Ziel erreicht
Der durchschnittliche CO2-Ausstoss der Mobility-Autos liegt per Ende 2021 bei 93.5 g/km und damit deutlich unter dem Durchschnitt von Schweizer Neuwagen (124 g/km). Dazu beigetragen haben neben der steigenden Zahl von Elektrofahrzeugen die konsequente Umstellung auf Hybridautos in den Kategorien Economy und Combi. Mobility hatte sich das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoss der eigenen Fahrzeuge bis 2023 unter 95 g/km zu bringen. Nun konnte dieser Meilenstein bereits ein Jahr früher erreicht werden.67’900 Personen nutzen CO2-Kompensation
Mobility-Kundinnen und -Kunden haben seit zwei Jahren die Möglichkeit, pro gefahrenen Kilometer 3 Rappen ins Programm «Cause We Care» von Myclimate zu investieren. Im Berichtsjahr haben 67’900 Personen diese Option bei Reservationen gewählt und damit 3’473 Tonnen CO2 kompensiert. Bravo! Die Beiträge werden von Mobility jeweils verdoppelt und fliessen in einen Klimafonds. Daraus werden einerseits Klimaprojekte im In- und Ausland finanziert und andererseits der Aufbau der emissionsfreien Mobility-Elektroflotte unterstützt. - Ökonomische Nachhaltigkeit
Trotz Herausforderungen resultiert ein Umsatz- und Gewinnwachstum
Den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie zum Trotz: Die roten Fahrzeuge der Mobility-Genossenschaft sind 2021 gut ausgelastet gewesen, was sich auch in den Geschäftszahlen widerspiegelt. Bei einem gesteigerten Umsatz von CHF 80.7 Millionen (+6.8 %) präsentiert das Unternehmen einen Gewinn von CHF 2.8 Millionen (+6.4 %).Mobility gewinnt viele Kundinnen und Kunden und räumt auf
Wie bereits im Vorjahr wächst Mobility bei den Kunden um 9 Prozent. Dieses Plus von 22’100 Personen lässt die Zahl der Nutzer:innen auf 267’100 ansteigen. Gleichzeitig hat Mobility eine Bereinigung des Kundenstamms vorgenommen und rund 25’000 Datensätze entfernt. Es handelt sich dabei um Doubletten von inaktiven Kundendaten. Unter dem Strich sorgt dies für eine neue Gesamtkundenzahl von 242’300.22’000 Lernfahrer:innen nutzen Carsharing
In grossen Schweizer Städten besitzen die Hälfte der Haushalte kein eigenes Auto, weshalb immer mehr Lernfahrende auf Mobility-Fahrzeuge zurückgreifen. Seit Beginn des Angebots vor sieben Jahren haben sich mehr als 22’000 Schweizerinnen und Schweizer mit den roten Carsharing-Autos auf die Fahrprüfung vorbereitet. Und der Trend dürfte sich weiter verstärken. Das Lernfahrer-Abo ist sechs Monate gültig. Eingeschlossen sind Haftpflicht-, Kasko- und Insassenversicherung sowie eine Haftungsreduktion.Eine starke Stimme für die geteilte Mobilität
Mobility möchte die Zukunft der geteilten Mobilität in der Schweiz aktiv mitgestalten. Deshalb hat die Genossenschaft zusammen mit 12 weiteren Anbietern von Shared-Mobility-Diensten 2021 den Verband CHACOMO (Swiss Alliance for Collaborative Mobility) gegründet. Der Branchenverband bringt ab sofort gemeinsame Interessen in den politischen Diskurs ein. Er soll jenseits der bekannten Interessenvertretungen das Teilen von Fahrzeugen, Fahrten und Infrastrukturen etablieren – als zentraler Baustein einer nachhaltigen Gesamtmobilität.Mobility will beim autonomen Fahren mitreden
Verschiedenste Verbände, Unternehmen und Hochschulen haben 2021 die Swiss Association for Autonomous Mobility (SAAM) gegründet. Auch Mobility ist Teil dieses Netzwerkes, welches gemeinsam den autonomen Personen- und Güterverkehr mitgestalten will. Denn Fachleute rechnen damit, dass schon 2025 in der Schweiz die gesetzlichen Voraussetzungen für automatisiertes Fahren erfüllt sein können. Mit Hilfe des SAAM soll unser Land eine Pionierrolle bei der autonomen Mobilität einnehmen.Das Pilotprojekt Pikmi bestätigt ein Kundenbedürfnis
Die VBZ und weitere Partner führten zwischen November 2020 und April 2022 das Pilotprojekt «Pikmi» durch – eine On-Demand-Lösung, die das öV-Angebot in den Zürcher Quartieren Altstetten, Albisrieden und Wiedikon ergänzte. Mobility stellte sieben Minivans zur Verfügung, die tagsüber als normale Carsharing-Fahrzeuge fungierten. Aber von 20 Uhr bis 1 Uhr nachts bedienten VBZ-Chauffeure die Autos. Sie verkehrten bei Bedarf («on demand») per Smartphone-Buchung. Die Fahrtwünsche mit ähnlichen Reisezielen wurden vom System automatisch gebündelt («pooling»). Die Kundenrückmeldungen bestätigen, dass der öV mit On-Demand-Lösungen an Attraktivität gewinnt. Eine Herausforderung bleibt die Wirtschaftlichkeit. Die Projektpartner sind sich aber einig: Die Idee von Pikmi soll weiterleben. In welcher Form, wird sich noch zeigen. Die sieben Pikmi-Minivans werden nach Betriebsende in den Originalzustand zurückgebaut und in die Mobility-Flotte integriert. - Soziale Nachhaltigkeit
Die Zufriedenheit der Community ist hoch
Das Feedback der Kundinnen und Kunden ist einer der wichtigsten Indikatoren der Erfolgsmessung. Deshalb sind im letzten Jahr 15’000 Fragebögen versendet worden; 17 Prozent kamen ausgefüllt zurück. Das Resultat: Mobility erhält eine Gesamtnote von 4.3 von maximal 5 Punkten. Insbesondere das 24h-Dienstleistungscenter schneidet gut ab (Freundlichkeit: 4.7, Kompetenz: 4.5). Gleiches gilt für die Bewertung der Fahrt (Auffindbarkeit der Standorte: 4.5, Bedienung: 4.4). Unverändert zum Vorjahr würden neun von zehn Nutzenden Mobility weiterempfehlen.Mobility engagiert sich für Nez Rouge
Die Initiative Nez Rouge bringt jedes Jahr im Dezember Autofahrer:innen nach Hause, die nicht mehr fahrtauglich sind. Bei der jüngsten Durchführung im Kanton Zürich hat sich Mobility erstmals als exklusive Fahrzeugpartnerin engagiert. Fast 800 Carsharing-Autos sind den Nez-Rouge-Fahrer:innen für ihre Einsätze zur Verfügung gestanden. Alle Nichtmitglieder haben dazu ein kostenloses Testabo erhalten. Wir finden: eine sinnvolle und bewährte Initiative, um den Verkehr sicherer zu machen.Der letzte Smart bringt Geld für einen guten Zweck
20 Jahre lang ist die Mobility-Kundschaft mit Smarts unterwegs gewesen. In dieser Zeit haben die Kompaktautos mehr als 1’000 Erdumrundungen zurückgelegt. Doch dieses Kapitel ist im vergangenen Jahr zu Ende gegangen, als der letzte Mobility-Smart unter den Hammer gekommen ist. Die Community hat im Vorfeld entschieden, dass der Erlös an die Umweltstiftung MyClimate geht. Diese hat die Versteigerungssumme von 6’500 Franken schliesslich in ein Programm gesteckt, welches Klimaschutzprojekte von jungen Menschen fördert.Mit modernen Arbeitsformen durch die Pandemie
Viele Mobility-Mitarbeitende erledigen ihre Jobs unabhängig von Zeit und Ort – und dies seit Jahren. Entsprechend unproblematisch hat das Unternehmen 2021 die Homeoffice-Pflicht umgesetzt. Eine hohe Selbstständigkeit bei Mitarbeitenden ist tief in der Kultur verankert. Hinzu kommt eine starke Identifikation mit der Carsharing-Anbieterin. Dies zeigte sich erfreulicherweise auch im sehr hohen Commitment gemäss Mitarbeitendenumfragen.Eine faire Arbeitgeberin
Starke Sozialleistungen gehören einfach zu Mobility. Das Unternehmen unterstützt die Mitarbeitenden zum Beispiel mit finanziellen Beiträgen an öV-Tickets und Handy-Abos. Darüber hinaus beträgt die Elternzeit bei Vätern bis zu vier Wochen und bei Müttern 16 Wochen (bei 100 % Entlöhnung). Zudem hat eine Lohngleichheitsanalyse im Berichtsjahr gezeigt, dass es bei Mobility bei gleicher Position und gleicher Berufserfahrung praktisch keine Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. - Finanzen und Cooperative Governance
Finanzbericht (Kurzversion)
Die Corona-Pandemie beeinflusste auch in ihrem zweiten Jahr in Folge den Geschäftsgang vieler Unternehmen. Bei Mobility zeigte sich dies vor allem im Bereich der Geschäftskunden, wo der Fahrtenumsatz auf Vorjahresniveau stagnierte, nachdem dieser 2020 eingebrochen war. Hier hofft Mobility auf eine Erholung der Situation nach dem Wegfall der meisten Restriktionen Anfang 2022. Erfreulicherweise konnte das Carsharing-Unternehmen die negativen Einflüsse der Pandemie im Berichtsjahr durch ein Wachstum im Privatkundenbereich mehr als wettmachen. Diese Kunden waren wieder häufiger unterwegs und nutzten die roten Autos im Schnitt länger. Unter dem Strich resultierte im Jahr 2021 bei einem Gesamtumsatz von CHF 80.7 Millionen (+6.8 %) ein Gewinn von CHF 2.8 Millionen (+6.4 %). Dies kann als gutes und robustes Ergebnis gewertet werden.Erfolgreich war Mobility bei der Kundengewinnung. Ein Plus von 22’100 Personen liess die Gesamtzahl der Mobility-Nutzenden auf 267’100 ansteigen. Gleichzeitig nahm das Unternehmen eine Bereinigung des Kundenstamms vor und entfernte rund 25’000 Datensätze. Es handelte sich dabei um Doubletten von inaktiven Kundendaten. Am Ende sorgt dies für eine neue Gesamtkundenzahl von 242’300.
Bald fährt jedes zehnte Mobility-Auto elektrisch
Detaillierter Finanzbericht 2021
Die Digitalisierung des Carsharing-Unternehmens geht Hand in Hand mit der Elektrifizierung der ganzen Fahrzeugflotte bis 2030. Von rund 3’000 Autos sind bereits 200 rein elektrisch unterwegs. Und in diesem Jahr sollen nochmals so viele hinzukommen. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur auf Hochtouren – gemeinsam mit Partnern wie den SBB, der Raiffeisen-Gruppe und Schweizer Städten. Dies ist der erste Schritt zur Klimaneutralität, die sich das Unternehmen bis zum Jahr 2040 vorgenommen hat.
Cooperative Governance
Die Digitalisierung hat durch die Pandemie auch im Genossenschaftswesen von Mobility einen Schub erlebt. Erstmals sind die Anlässe im Berichtsjahr virtuell durchgeführt worden – von den Sektions- bis zur Delegiertenversammlung. Mobility will den offenen, digitalen Dialog weiter verstärken. Erste positive Erfahrungen mit den Delegierten und Ersatzdelegierten im vergangenen Jahr bestätigen den eingeschlagenen Weg. Nun folgt eine Ausweitung der Kommunikationskanäle auf die restlichen Genossenschafter:innen.Name
seit
Funktion/Fachreferent:in für
Verwaltungsrat
Markus Mahler
2020
Verwaltungsratspräsident, Unternehmensführung,
Unternehmensstrategie, Platform EconomyRolf Georg Schmid
2012
Unternehmensführung, Unternehmensstrategie
Prof. Dr. iur. Sabine Kilgus
2011
Recht und Governance
Arnd Bätzner
2011
Nationale und internationale Mobilitätsmärkte
Carol Chisholm
2019
Cyber-Governance und Genossenschaftswesen
Geschäftsleitung
Roland Lötscher
2019
Geschäftsführer Mobility Genossenschaft
Peter Affentranger
2008
Leiter Human Resources
Alex Greuter
2021
Leiter Technology
Luisa D’Amato
2018
Leiterin Operations
Lars Kläger
2020
Leiter Commerce
Siegfried Wanner
2009
Leiter Finanzen
Geschäftsprüfungskommission
Dr. oec. HSG René Gastl
2010
Mitglied Geschäftsprüfungskommission
Luzia Wigger Stein
2013
Mitglied Geschäftsprüfungskommission
Sacra Tomisawa-Schumacher
2019
Mitglied Geschäftsprüfungskommission
Verwaltungsrat-Findungskommission
Guy Wolfensberger
2021
Sektionspräsident Vaud
Stefan Zehnder
2017
Delegierter Sektion Zürich Stadt/Zürich West
Revisionsstelle Mobility Genossenschaft
BDO AG (Luzern), Marcel Geisser
2017
Leitender Revisor